Der Einstieg in Onpage SEO

Onpage SEO ist der Teil der Suchmaschinenoptimierung bei dem es sich um all die Dinge dreht, die auf deiner eigenen Website machbar sind. Hier hast du richtig viele Möglichkeiten, die du teilweise sogar relativ leicht beeinflussen kannst. Es geht um Technik, aber auch um die Gestaltung, die Nutzerfreundlichkeit, die Logik und Struktur. Rechtliche Aspekte und die Sicherheit gehören ebenfalls dazu. Die Onpage Optimierung bietet unglaublich viele Möglichkeiten, eine Seite für Suchmaschine und Leser aufzuwerten – lass uns starten:

 

Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche ist nichts, was man mal eben nebenher macht. Da kannst du richtig viel Zeit investieren und brauchst letzten Endes auch einiges an Einfühlungsvermögen (Stichwort Zielgruppe + Suchintention). Ganz wichtig: Vergebe für jede Seite ein eigenes Hauptkeyword. Verwendest du dein Keyword auf verschiedenen Seiten oder Beiträgen konkurrierst du bei der Suchmaschine mit dir selbst.

So findest du ein richtig gutes Keyword

Die Keyword-Recherche ist an sich nicht schwierig, kann aber ein echter Zeitfresser werden. Plane dafür genug Zeit ein! Lege zunächst für dich bzw. für deine Seite ein eigenes Thema fest. Eine vernünftige Keyword Recherche braucht eine Basis: Es beginnt damit, dass du dir darüber im Klaren sein musst, wer deine Zielgruppe ist! Dann geht es los mit einer Runde Brainstorming.

Überlege dir: Wonach sucht meine Zielgruppe? Was sind die Fragestellungen, was die Probleme meiner Zielgruppe? Wie würden sie die Frage formulieren, die meine Seite beantworten kann?

Ein erster Schritt ist dann ein Besuch bei Google: Schau dir an, was bzw. wer sich da auf Seite 1 tummelt. Ein Blick in den Quelltext kann hilfreich sein, um zu sehen, welche Keywords hier die Top-Platzierungen haben. Google ist dann auch die erste Anlaufstelle, um Keywords zu sammeln: Notiere dir die Vorschläge, die bei der Eingabe deiner bisher angedachten Suchbegriffe erscheinen – nutze auch die „ähnlichen Suchanfragen“.

Nutze dabei auch Longtail-Keywords – da ist die Konkurrenz möglicherweise nicht ganz so groß und die Chance auf eine gute Platzierung höher. Danach geht es weiter mit SEO-Tools für die weitere Recherche und der Sammlung in einer Tabelle. Später wird diese ausgewertet und als Basis für deine Optimierung zur Hand genommen.

Die Keyword-Platzierung

Am besten baut man die Keywords gleich mal in den Seitentitel und die URL ein. Verwende außerdem unbedingt eine Klartext-URL und keine Zahlen und/oder Sonderzeichen!

Überschriften (und wenn möglich auch Zwischenüberschriften) sollten auch immer das Keyword enthalten, insbesondere die H1 Überschrift (nur einmal H1/Seite bzw. Beitrag verwenden!)
Auch im Fließtext sollte dein Keyword zu finden sein (die Zeiten, in denen man unbedingt eine bestimmte Keyword-Dichte abarbeiten muss, sind meines Erachtens vorbei. Inzwischen erkennen die Suchmaschinen zum Glück auch sehr gut, wenn passende Begriffe und Synonyme eingesetzt werden). Dort kannst du es hervorheben, indem du es fett setzt oder auch, wenn passend, verlinkst.

Aufzählungen und Checklisten eignen sich auch für die Platzierung des Keywords, außerdem lockern sie das Erscheinungsbild des Textes auf (→ Stichwort: Content-Design).

Darüber hinaus ist ein Keyword auch als Menüpunkt denkbar.

Title + Meta-Beschreibung solltest du in Sachen Keyword auf gar keinen Fall vergessen! Lässt sich prima im WP Yoast SEO Plugin bearbeiten. Auch wenn die Beschreibung nicht unbedingt ein direkter Ranking-Faktor ist: DAS ist deine „Werbung“ in den Suchergebnissen und sollte daher unbedingt zum Thema passen und zum Klicken einladen 🙂

Auch im ALT-Text der Bilder ist Platz für dein Keyword – aber dazu kommen wir gleich noch…

Struktur & Logik

Sorge für einen logischen Aufbau deiner Website, am besten schon in der Planungsphase. Strukturen schaffen kannst du schon bei den URLs der Website: Wähle hier sprechende URLs (ohne Zahlen, Symbole oder ähnliches), die gleich verraten, worum es auf der Seite/dem Beitrag geht.

Die Menüführung gestaltest du so, dass sie deine Besucher nicht überfordert. 5-7 Menüpunkte – mehr sollte es nicht sein. Verschachtele dein Menü nicht zu sehr: Eine möglichst geringe „Klicktiefe“ macht die Navigation (gerade in der mobilen Ansicht) deutlich leichter.

Ein Klick auf das Logo führt zurück zur Startseite. Das sind die Benutzer inzwischen gewohnt und du kannst dir so den Menüpunkt „Start“ oder „Home“ sparen.

Biete eine „Suche-Funktion“ an. Auch das sind die Besucher einer Website gewohnt und nutzen dies gern, wenn sie eine Information nicht auf den ersten Blick finden können.

Ist deine Website sehr umfangreich, kannst du für die bessere Übersicht auch eine Breadcrumb-Navigation einfügen.

Der Content

Habe beim Schreiben deiner Texte unbedingt deine Zielgruppe im Hinterkopf! Wer wird deine Texte lesen? Wen willst du damit ansprechen und abholen? Welche Art von Text versteht deine Zielgruppe? Kennen sie deine Fachbegriffe? Welchen Schwierigkeitsgrad dürfen die Texte haben? All diese Fragen helfen dir weiter, wenn du dich an die Arbeit machst.

Generell gilt: Liefere deinen Besuchern keine „Textwüste“, sondern schreibe kurze, präzise Sätze und strukturiere deinen Text mit Absätzen, Aufzählungen, Grafiken. Die Lesbarkeit am Bildschirm bringt ganz andere Voraussetzungen mit sich als das Lesen auf Papier. Das Auge ermüdet schneller und daher müssen Schriften, Größen, Abstände ganz anders gewählt werden. 

Vermeide beim Verfassen deiner Texte unbedingt Duplicate Content und kopiere auf gar keinen Fall Inhalte von anderen Seiten!

Wie geht SEO? Onpage

Interne und externe Links

Setze interne Links, um die Besucher durch deine Website zu führen und gleichzeitig deren Verweildauer zu erhöhen. Die Links gestaltest du so, dass sie a) gut erkennbar sind, b) immer gleich aussehen, c) immer auf die gleiche Weise funktionieren.

Externe Links kannst du ebenfalls nutzen, wenn die Inhalte deinen Lesern weiteren Mehrwert bieten.

Vermeide unbedingt Broken Links, denn dadurch landen die Besucher auf einer Fehlerseite. Da die Besucher trotzdem manchmal auf dieser Fehlerseite landen (das kann auch passieren, wenn sie sich bei der Eingabe einer URL vertippt haben), kannst du sie an dieser Stelle mit einer gestalteten „404-Fehlerseite“ abholen und eine weitere, sinnvolle Navigation ermöglichen. Verweise auf eine Suche-Funktion, auf deinen Blog, auf weitere Angebote.

Optimierung der Bilder

Die Bilder solltest du aus mehreren Gründen auch gleich optimieren. Zum einen sorgt die Google Bildersuche für Traffic. Lege einen sprechenden Dateinamen schon vor dem Hochladen (mit Keyword) fest (nicht so, wie sie aus der Kamera kommen mit 1234.img).

Komprimiere die Dateigröße, denn wenn die Bilder direkt hochgeladen werden, wie sie aus der Kamera kommen, sind das schnell mal ein „paar“ MB. Hier solltest du in den meisten Fällen versuchen, die Dateigröße auf unter 200 KB zu bekommen.

Fülle zumindest den ALT-Text unbedingt aus – Titel und Beschreibung können sinnvoll sein. Gerade der ALT-Text ist wichtig: Dieser Text wird angezeigt, wenn ein Bild aus irgendeinem Grund mal nicht geladen werden kann. Hinzu kommt das Thema „barrierefreies Internet“ – dieser Text wird bei der Sprachausgabe ausgeliefert und vermittelt einen Eindruck, was auf dem Bild zu sehen ist.

Schaffe eine gute Mischung aus Keyword und Benutzerfreundlichkeit – dein Artikel soll Suchmaschinen und Lesern gefallen! Wenn der Aufenthalt auf deiner Website so angenehm wie möglich ist, erhöhst du die Verweildauer deiner Leser und verbesserst so gleichzeitig das Ranking!

Wenn du planst, dich intensiver mit SEO zu beschäftigen und du auf der Suche nach verständlichen Erklärungen bist, dann ist mein Workbook SEO leicht gemacht etwas für dich.

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